Wissenschaftler in Not

Antarktis-Forscher werfen Kollegen Übergriffe vor

Auf einer entlegenen Forschungsstation am Südpol kommt es mutmaßlich zu Gewalt zwischen Teammitgliedern. Südafrikas Umweltministerium versucht, die Situation aus der Ferne unter Kontrolle zu bringen.

Ein Pinguin auf dem Eis des Weddellmeers in der Antarktis, dem größten der etwa 14 Randmeere des Südlichen Ozeans. Foto: John Weller/dpa
Ein Pinguin auf dem Eis des Weddellmeers in der Antarktis, dem größten der etwa 14 Randmeere des Südlichen Ozeans.

Kapstadt (dpa) - Eine Gruppe südafrikanischer Forscher in der Antarktis hat Behörden zufolge aufgrund angeblicher körperlicher Übergriffe und sexueller Belästigung um Hilfe gerufen. Ein Mitglied des neunköpfigen Teams, das auf der abgelegenen Basis Sanae IV stationiert sei, habe den Vorfall am 27. Februar in einer E-Mail gemeldet, teilte das südafrikanische Ministerium für Forstwirtschaft, Fischerei und Umwelt mit. Südafrikanischen Medienberichten zufolge fürchteten einige der Forscher um ihre Sicherheit.

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