Werkzeug für Schulen im Kampf gegen sexualisierte Gewalt
Schulen sind nicht immer Schutzort, sondern mitunter auch Tatort. Der Umgang mit sexualisierter Gewalt ist für Vertrauenspersonen und Lehrer weiter mit Unsicherheiten verbunden.

Leonberg (dpa/lsw) - So richtig deutlich sprechen die Amtsträger und Experten am Beruflichen Schulzentrum in Leonberg nicht an, was an den vielen Schulen im Land tagtäglich passiert, aber die Plakate an der Wand liefern eine grobe Vorstellung: Ungewolltes Anfassen wird gezeigt, Übergriffe im Netz und das sogenannte «Catcalling», etwa wenn jemand einer Frau anzüglich hinterherruft oder pfeift. Das Land macht jetzt gegen solche Angriffe mobil. Alle Schulen werden verpflichtet, ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt einzuführen. Es geht um Handlungsfähigkeit bei konkreten Verdachtsfällen und um eine neue Kultur an Schulen.