Justiz

Erstickt durch Kabelbinder - Ehefrau wird Mord vorgeworfen

Erst soll sie mit einem Hammer auf ihren Ehemann geschlagen und ihn dann mit einem Kabelbinder erstickt haben. So lautet die Anklage. Die Frau spricht hingegen von Notwehr.

Die Frau spricht am ersten Verhandlungstag im Landgericht Karlsruhe von Notwehr. Foto: Björn Strasser/dpa
Die Frau spricht am ersten Verhandlungstag im Landgericht Karlsruhe von Notwehr.

Karlsruhe (dpa/lsw) - Jeden Tag um 8.00 Uhr morgens musste das Frühstück auf dem Tisch stehen. Auch das Mittag- und Abendessen habe ihr Mann zu festen Zeiten erwartet, sagt die Angeklagte vor Gericht. Auf der Straße soll er anderen Frauen hinterhergeschaut haben. Am Ende liegt der 74-jährige Mann tot im Badezimmer.

Bitte warten Sie während wir den Zugang überprüfen.