Mann vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen
Eine Jugendliche sucht nach Freundinnen, dabei gerät sie an eine Mitschülerin. Diese verlangt einen «Freundschaftsdienst»: Geschlechtsverkehr mit einem Mann gegen Bezahlung.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Ein 30-Jähriger ist vom Frankfurter Landgericht von dem Vorwurf freigesprochen worden, eine Jugendliche, die an einer Intelligenzminderung leidet, mehrfach vergewaltigt zu haben. «Es gibt eine Täterin», sagte der Vorsitzende Richter und nannte den Namen einer zur Tatzeit 15 Jahre alten Mitschülerin der Jugendlichen. Diese hatte das Mädchen, das verzweifelt auf der Suche nach Freundinnen gewesen war, davon überzeugt, gegen Geld in ihrem Beisein mindestens einmal den Geschlechtsverkehr mit dem 30-Jährigen auszuüben. Das Geld behielt die 15-Jährige.