FDP in der Krise

Initiator von FDP-Basisinitiative fordert Rückzug Lindners

Nach dem «D-Day»-Papier zum Ampel-Ausstieg kriselt es in der FDP. Der Initiator eines Mitgliederentscheids zum Austritt der Partei aus der Bundesregierung verlangt den Rückzug des Parteichefs.

Der Initiator eines Mitgliederentscheids zum Austritt der FDP aus der Bundesregierung fordert im Zuge der D-Day-Affäre eine personelle Neuaufstellung der Parteispitze. (Archivbild) Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Der Initiator eines Mitgliederentscheids zum Austritt der FDP aus der Bundesregierung fordert im Zuge der D-Day-Affäre eine personelle Neuaufstellung der Parteispitze. (Archivbild)

Berlin (dpa) - Ulf Kasimir, Vorsitzender der FDP im hessischen Neu-Isenburg (Landkreis-Offenbach), fordert im Zuge der «D-Day-Affäre» den Rücktritt von Parteichef Christian Lindner. In der «taz» sprach sich Kasimir, der im Oktober einen Mitgliederentscheid zum Austritt der FDP aus der Bundesregierung angestoßen hatte, für eine personelle Neuaufstellung der Parteispitze aus. «Es ist Zeit, dass sich Lindner zurückzieht», sagte Kasimir. «Die FDP braucht einen personellen Neuanfang. Das, was wir jetzt haben, klingt nicht danach.»Kasimir kritisierte Lindners Verteidigungsstrategie seit Bekanntwerden des «D-Day»-Papiers, das ein detailliertes Szenario für den Exit der FDP aus der Ampel aufzeigt. Das Papier löste auch innerparteilich heftige Kritik aus. Am Freitag trat deshalb Generalsekretär Bijan Djir-Sarai zurück. Lindner hat wiederholt erklärt, er habe das Papier nicht zur Kenntnis genommen. 

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