Freiburg sieht neues NS-Dokuzentrum als politisches Zeichen
Die Breisgaustadt zeigt ihre Geschichte im Nationalsozialismus. Vor dem Hintergrund eines Anschlags in München haben Sicherheitsbehörden laut Rathauschef ein Auge auf das neue Haus.

Freiburg (dpa/lsw) - Nach siebenjähriger Vorbereitung hat die Stadt Freiburg ein aus eigener Sicht bundesweit einmaliges Dokumentationszentrum zur Zeit des Nationalsozialismus eröffnet. In dem historischen Gebäude ist nicht nur der Erinnerungsort, sondern auch die Landeszentrale für politische Bildung untergebracht, um über die heutige Zeit aufzuklären, wie der parteilose Oberbürgermeister Martin Horn sagte. Diese Kooperation als «Wohngemeinschaft der Demokratie» sei etwas Außergewöhnliches.