Esken zieht vorerst keine Konsequenzen aus SPD-Wahlpleite
Bei einem historisch schlechten Wahlergebnis könnten die verantwortlichen Politiker schon auf die Idee kommen zurückzutreten. Für die SPD-Co-Vorsitzende Esken ist das aber im Moment kein Thema.

Berlin/Stuttgart (dpa/lsw) - Die SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken zieht vorerst keine personellen Konsequenzen aus dem Debakel ihrer Partei bei der Bundestagswahl. «Wir müssen natürlich die SPD angesichts dieses enttäuschenden Ergebnisses auch neu aufstellen», sagte Esken im ZDF. Dies gelte organisatorisch, programmatisch und auch personell. «Aber das machen wir gemeinsam und nicht an einem Wahlabend von einer Bühne herunter.» Die SPD hatte nach den Hochrechnungen mit rund 16 Prozent ein historisch schlechtes Ergebnis erzielt.